Ursprünglich war es ein Dorf. Dann kam der Hafen und die Industrialisierung, die Bauern verkauften ihr Land und wurden reich. Sie bauten sich kleine "Villen", die sie sich in der Stadt abgeschaut hatten. In unmittelbarer Nachbarschaft stand hier noch das Haus des Landarbeiters, der inzwischen von der Abfuhr der Fäkalien aus den Häusern der neu zugezogenen Waller lebte.




Im Zuge ihres "Pflichtjahres" arbeitete Gerda Vogel 1942 als 16-Jährige auf einem Hof im Bremer Umland. Harte Arbeit, Heimweh, Leben mit der Bauersfamilie – und zwei Franzosen, die als Zwangsarbeiter auf dem Hof sind.

Der seit 1996 von der Wittheit zu Bremen ausgelobte Preis für Heimatforschung geht in diesem Jahr an das Kulturhaus Walle Brodelpott! Jährlich wird diese Auszeichnung für "eine hervorragende Arbeit aus dem Bereich der naturwissenschaftlichen, kulturwissenschaftlichen oder sozialwissenschaftlichen Heimatforschung" vergeben.




Die alljährliche "Oral History Conference" in England ist ein Mekka für alle, die mit Zeitzeugen arbeiten. Wie schon 2014 wurde das Geschichtkontor zum Vortrag eingeladen, diesmal war unser Thema: "Oral History im Kino". Im Mittelpunkt stand das Projekt "Feindberührung", eine Kooperation mit Diethelm Knauf aus dem Vorjahr. Das Thema des Konferenz lautete: "Jenseits des Textes - Im Digitalen Zeitalter. Oral History, Bilder und das geschriebene Wort."