Abschied vom Bremer Haus

Im November 1952 standen „zwei schüchterne Frauen“ – so der Weserkurier – vor dem Bremer Verwaltungsgericht. Ihre Häuser in der Waller Zwinglistrasse hatten den Bombenhagel einigermaßen glimpflich überstanden, jetzt mussten sie gegen Enteignung und Abriss ihrer beiden eingeschossigen Altbremer Häuser streiten. weiter lesen >>>

Die Nacht im Bunker Muggenburg

Am Vormittag des 18. August 1944 klingelte die Briefträgerin in der Tritonstrasse 14 und händigte dem 18-jährigen Günter Unger seine Einberufung zur Wehrmacht aus. In der gleichen Nacht erlebt er den Horror des Krieges, als der Bremer Westen im Bombenhagel in Schutt und Asche zerfiel. weiter lesen >>>

Ein Bunkeridyll? – Aus einem Bremer Tagebuch

Da hat der Lehrer Adolf M. 1941 tatsächlich seine Kamera mit in den Bunker genommen, um den Kriegsalltag  zu dokumentieren. Später montierte er die Bilder in sein Tagebuch, so entstand eine private Reportage aus einem Hastedter Bunker. Ein ganz seltenes Dokument! weiter lesen >>>

Feuersturm im Bremer Westen – August 1944

Zur Ausstellungseröffnung in der Wilhadi-Kirche brachte eine unbekannte Wallerin eine selbst gestrickte Socke mit, dazu die Beschreibung: „18./19. August 1944.“ Diese in der Bunkernacht zu Ende gestrickte Socke war alles, was von ihrem Hausrat nach den Bomben und dem Feuersturm der Nacht noch übrig war. weiter lesen >>>

Coming face to face with your enemy

In this moving docu-drama, some 70 years after British forces crossed the Rhine (March 24, 1945) Bremen historian Diethelm Knauf and the History and Culture Centre in Bremen’s harbour district Walle re-visit peoples‘ reactions when they came face to face with the „enemy“. weiter lesen >>>

Pflichtjahr beim Bauern

Im Zuge ihres „Pflichtjahres“ arbeitete Gerda Vogel 1942 als 16-Jährige auf einem Hof im Bremer Umland. Harte Arbeit, Heimweh, Leben mit der Bauersfamilie – und zwei Franzosen, die als Zwangsarbeiter auf dem Hof sind. weiter lesen >>>

Feindberührung

Neun Monate hatte es nach der Invasion in der Normandie gedauert, bis die Alliierten die deutschen Truppen hinter den Rhein zurückgedrängt hatten. Nachdem sie am 24. März ’45 den Rhein überquert hatten, ging alles ganz schnell. Nicht einmal vier Wochen später standen britische Soldaten vor den Toren Bremens. weiter lesen >>>

Schlesier – Auf der Suche nach neuer Heimat

Unzählige Familien trauerten nach 1945 um den Verlust der Heimat, über sieben Millionen Menschen kamen nach Westdeutschland, auf der Flucht vor der Roten Armee oder als Vertriebene. Auch nach Bremen. Margarete Reiter kam als Jugendliche an, Rudi Geisler war noch ein Kind. weiter lesen >>>

Mehl für die Zwangsarbeiter

Als Frau Jacke in den 60er Jahren in der Rolandmühle zu arbeiten begann, sprach man nicht über die Zwangsarbeiter in der Zeit des Nationalsozialismus. Oder man wollte es vergessen. Aber dort traf sie auf einen älteren Kollegen, der aus freien Stücken und mit Einfühlung über das Schicksal dieser Verschleppten sprach. weiter lesen >>>

„Brandnacht“ – 1944 im Feuersturm

Findorff zwischen Hemm- und Worpsweder Straße, in der Bildmitte die Falkenberger Straße

Schon zwei Mal war die Familie von Luise Nordhold in Gröpelingen ausgebombt worden. Dann fanden sie im Sommer 1944 bei Findorffer Freunden Unterschlupf.

Sie zogen in die Falkenberger Strasse. weiter lesen >>>

Versöhnung im Alleingang

Ein schmuckloser Grabstein auf dem Wasserhorster Friedhof erinnert an eines der brutalsten Verbrechen der Nachkriegszeit. NS-Opfer, ehemalige Zwangsarbeiter, waren zu Tätern geworden, hatten im November 1945 im Bremer Blockland einen Bauernhof überfallen und zwölf Menschen erschossen. Nur einer überlebte das Massaker – und gerade er reichte den Schuldigen die Hand. weiter lesen >>>

Bomben auf den Vulkan

Siebzehn Jahre alt war Waltraud Schmidt, als ihr Vater loszog, um seinen vermissten Schwager nach dem Bombenangriff auf die Werft zu suchen. So bahnte sich die Realität in den ganz normalen Familienalltag und führte das Pathos der Propaganda vom heldischen Kampf ad absurdum. weiter lesen >>>

Kindheit in Trümmern

Einen Abenteuerspielplatz brauchten die Bremer Butjer in den 1950er Jahren ganz bestimmt nicht. Die Trümmerlandschaft im zerstörten Bremer Westen war für die Kinder der natürliche Spielplatz. Herbert Poppe aus Utbremen sieht die zerstörte Stadt noch deutlich vor sich. weiter lesen >>>

Die verfeuerte Volkssturm-Barrikade

„Volkssturm“, so nannten die NSDAP ihr letztes Aufgebot zur Verteidigung des „Deutschen Heimatbodens“. Als im Oktober 1944 mit Aachen die erste deutsche Stadt in die Hände der Alliierten gefallen war, entstand unter der Parole „Ein Volk steht auf“ das letzte Aufgebot. weiter lesen >>>