Flucht im Hafen

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In den bremischen Häfen nach 1945: statt geschäftigem Treiben tote Hose. Die deutschen Schiffe: versenkt oder beschlagnahmt. Die Küstenschifffahrt wird mit alten Kähnen betrieben. Die Überseeschifffahrt - von den Alliierten zuerst verboten, dann, bis 1951, beschränkt. Ein desolater Zustand. Für die Jugendlichen aus dem Bremer Westen aber, erzählt Sigrid Bauermeister, waren die Hafenbecken ein großes Spaßbad: verboten und gefährlich, aber ungeheuer reizvoll.

 

 
Interview: Achim Saur mit Sigrid Bauermeister; 2005
Schnitt: Sabine Murken; 2011

Fotos: Geschichtskontor; Staatsarchiv Bremen, Karl Edmund Schmidt