| Kaisenhäuser


Schon in den 1920er Jahren bauten die ersten Bremer eine Art Kaisenhäuser im Grünen, auf Erbpachtland der Bauern. Der Senat sah das nicht gerne, duldete diese "wilden" Siedlungen angesichts des Wohnungmangels aber notgedrungen. "Wohnbuden" nannte er diese  kleinen Häuschen aus Holz, die aber meist größer waren als die nach dem 2. Weltkrieg legalisierten Kaisenhäuser. Die Leute in den Wohnbuden hatten wenig Geld, aber mitunter große Träume. Dann konnten sich dramatische Dinge ereignen.

 

1944 ausgebombt. So zieht Frau Spychala, Jahrgang 1916,  mit ihrem Mann und dem übrig gebliebenen Hab und Gut ins Gartenhaus, Zaunkönigweg 8. Nach Kriegsende wird daraus ein Kaisenhaus.

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