Über uns

Geschichtskontor [brodelpott]

Das Geschichtskontor im Kulturhaus Walle recherchiert, archiviert und veröffentlicht Bremer Geschichte und Geschichten. Im Gespräch mit den Zeitzeugen aus Walle entstand der Grundstock für das Bildarchiv, durch Schenkungen und Kooperationen im Bremer Westen und immer mehr Kooperationen auch mit ferneren Stadtteilen wuchs die Bildsammlung auf über 20 000 Bildern, die inzwischen über eine Datenbank erschlossen sind.

Das jüngere Tonarchiv bewahrt die „oral history“, die Erzählungen von Zeitzeugen. In all den Gesprächen und beim Archivieren der Bilder wächst ein „Gedächtnis der Stadt“. Stadtteilrundgänge, Ausstellungen, Veranstaltungsreihen wie der „Walle-Blues“ oder auch die Kooperationen mit dem Arbeitskreis Archive, dem Verein MS Friedrich und die Unterstützung von Firmen- und Vereinenjubiläen gehören zum festen Bestandteil unserer Arbeit. Das „Digitale Heimatmuseum“ bringt die Töne, Texte und Bilder zusammen, in der Zusammenarbeit mit anderen Geschichtswerkstätten erweitert sich das Feld der Themen.

Die Entstehung des „Digitalen Heimatmuseums“ verdankt sich einem Geschenk des Himmels – der digitalen Revolution. Aber dies Geschenk mußte auch genutzt werden. Die Erarbeitung von Stadtteilgeschichte basierte schon immer auf den Zeitzeugenberichten, der Einbeziehung der Erinnerungen aus dem vertrauten Quartiersbezug. Doch das geschah mit einem heute altertümlichen anmutenden Kassettengerät. Schon das unpräzise Hin-und Herspulen verleidete die Auswertung. Und die Übertragung der oral history auf die Ausstellungstafel in schriftlicher Form entseelte die lebendige Erzählung. Die Emotionen verschwanden, waren nur zwischen den Zeilen auffindbar.

Mit der digitalen Aufzeichnung geschieht das Navigieren im zweistündigen Interview per Mausklick. Und das Schnittprogramm ermöglicht die Verwandlung entscheidender Passagen in „Short Stories“ – Audio-files von 90 Sek bis drei Minuten Länge. Aber der Audio-Player transportiert vor allem die emotionale Tönung der Erzählungen. Im Netz wächst zusammen, was einst das Fotoalbum charakterisierte: Das Bild ruft Erinnerungen hervor, im Gespräch wird der Faden fortgesponnen und dem Bild zusätzliche Bedeutung gegeben.

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Geschichtswerkstatt Gröpelingen

Das Archiv der Gröpelinger Geschichtswerkstatt umfaßt mittlerweile über 5000 Bilder, doch immer noch werden neue Fotos und Geschichten aus Gröpelingen zu den unterschiedlichsten Themen gesucht.

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Kulturhaus Pusdorf

Von Beginn an spielte Stadtteilgeschichte im 1982 gegründeten Kulturladen Pusdorf eine wichtige Rolle. In regelmäßigen Treffen haben die Gruppen zu den jeweils aktuellen Themen Dokumente gesammeln und unter fachlicher Leitung an Veröffentlichungen, Diavorträgen oder Ausstellungen gearbeitet.

Einige tausend historische Aufnahmen sind auf diese Weise zusammengetragen worden. Zusammen mit den historischen Publikationen dokumentieren sie das ländliche Leben im verschwundenen Dorf Lankenau, Arbeitsalltag bei den Atlas-Werken, Freizeit und Badevergnügen am Weserstrand oder Pusdorfer Schulgeschichte.

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