
Bremer Alltag im 20. Jahrhundert

Neu: Die Familie David
Mit dem Namen Familie-David-Platz wurde das Areal an der Kreuzung Bremerhavener Straße / Ecke Vegesacker Straße nach einer jüdischen Familie benannt, die seit den 1920er Jahren in Walle lebte und arbeitete. Die Familie steht beispielhaft dafür, wie zur Zeit des Nationalsozialismus jüdische Geschäfte und ihre Besitzer*innen systematisch aus dem Wirtschaftsleben gedrängt wurden.

Wieder gehört: Boomzeit im Hafen
Ende der 1950er-Jahren stießen die Waller Häfen an ihre Grenzen. Das Jahr 1959 entwickelte sich zu einem Horrorjahr für die bremische Hafenwirtschaft. Der Betrieb boomte zwar, aber in diesem heißen Sommer konnten die Schiffe wegen Niedrigwasser nicht rheinaufwärts fahren, so blieben zum Löschen nur Bremen oder Hamburg. Da zeigte sich: der Bremer Hafen besaß zu geringe Kapazitäten.

