„Tanzen gehen – sonst gab’s ja nichts“

Nach dem Zweiten Weltkrieg: eine junge Frau, die zu gerne in einem der großen Säle zum Tanz geht – ob in Diepholz oder an der Munte. Wie viele andere auch. Die fehlende Ausgehkleidung ist jedoch ein Problem. Sie wird geliehen und manchmal kommt zur großen Freude ein Paket von der Verwandtschaft in Amerika – auch ein paar weiße Schuhe sind dabei, die kurzerhand umgefärbt werden. Und ein schönes Kleid, in dem sie an der Munte ihren Mann kennenlernt.

 

 

 

 

 

„Ich habe viel getanzt, weil ich oft am Wochenende nach draußen gefahren bin zu unseren Verwandten bei Diepholz. Da gab es immer große Säle und ein paar Musiker. Kommt da so ein Mädchen aus der Stadt – `Die müssen wir doch auch mal auffordern´. Ich habe mich amüsiert und was haben wir getanzt… .“ 

 

Interview: Sabine Murken, 2008
Schnitt: Sabine Murken, 2008

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