Zurück am Ort des Schreckens – der erste Besuch eines ehemaligen Zwangsarbeiters

Auf Einladung der Abrüstungsinitiative Bremer Kirchengemeinden und der Deutsch-Sowjetischen Gesellschaft waren 1989 zum erstenmal Zwangsarbeiter aus der ehemaligen Sowjetunion in Bremen zu Gast. Der Initiator, der 2025 verstorbene „Friedenspfarrer“ Hartmut Drewes, erinnert sich an den Besuch und dessen Vorgeschichte. Hartmut Drewes, geboren am 11. März 1939 in Hildesheim, gestorben am 05.02.2025 in Bremen, war 28 Jahre lang… Continue Reading Zurück am Ort des Schreckens – der erste Besuch eines ehemaligen Zwangsarbeiters

Gedenkort Lager Ulrichsschuppen

Gedenkort Lager Ulrichsschuppen

Das Kunstprojekt „Gedenkort Lager Ulrichsschuppen“ wurde von der Rolandpreisträgerin Michaela Melián 2018 entwickelt und 2024 umgesetzt. Der Preis wird seit 1989 von der Stiftung Bremer Bildhauerpreis vergeben. Der Gedenkort wurde im April 2024 an der Ecke Memeler/Revaler Straße der Öffentlichkeit übergeben.

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Das Kriegsgefangenen-Kommando „Admiral Brommy“

Schon vor dem 2. Weltkrieg ist der Arbeitskräftebedarf sehr hoch, vor allem in den Zentren der Rüstungsproduktion – und Bremen gehört ganz vorn mit dazu. Als also nach dem Sieg über Frankreich im Juni 1940 französische Kriegsgefangene zur Verfügung stehen, meldet auch Bremen dringenden Bedarf an, muss aber nachweisen, wie es sie unterbringen will. Die Barackenlager, die später überall im Stadtgebiet eingerichtet werden gibt es noch nicht, es muss improvisiert werden. Leerstehende Schuppen, Tanzsäle und dergleichen werden hastig hergerichtet.

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Bar Kochba Bremen – das kurze Leben eines jüdischen Sportvereins

Wer sich für die Geschichte des Sports in Bremen interessiert, stößt irgendwann auf eine Adresse, die heute nichts mehr mit Tischtennis, Turnen oder Leichtathletik zu tun hat: die Ritter Raschen-Straße 3 in Walle. Dort, wo bis heute die Bremer Kokosweberei ansässig ist, lebte bis 1936 die Familie des Unternehmers Felix Scheiniak, der nicht nur die Kokosweberei, sondern auch Bar Kochba Bremen mitgegründet hat, einen der beiden letzten jüdischen Sportvereine in Bremen.

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